America's Cup in Genf gelandet

10. März 2003 - Gut 40 000 Menschen kamen am Samstag nach Genf, um den America''s Cup in Europa zu begrüßen. Am Freitag war das Team in einen Charterflieger gestiegen, um den fast 24-stündigen Heimflug anzutreten, nachdem die Sachen in der Basis von Allinghi in Auckland nach zwei Jahren Cup-Zeit zusammengepackt waren.

Ernesto Bertarelli stemmt die Kanne ( Foto © Francis Mousis / louisvuitton)

Im Flugzeug machten sich die Erwachsenen für die lange Heimreise fertig, da fingen die Kinder der Familien aus dem Alinghi SUI 64-Team mit einer ausgelassene Kissenschlacht an! Am Flughafen Genf erwarteten die Teammitglieder gegen 13.30 Uhr hunderte von Journalisten, Kameraleute und Fotografen – und viele Freunde. Und Schweizer Honorationen, allen voran der Schweizer Präsident Couchepin. Der Cup glitzerte in der Sonne, als Alinghi-Chef Ernesto Bertarelli sich bewegt vor allem bei den Familien der Segler und Team-Mitglieder bedankte, die den ersten europäischen, den Schweizer Sieg beim America's Cup möglich gemacht hatten.

 

Schon nachmittags kamen die ersten, am Abend drängten sich gegen 19 Uhr rund 40 000 Menschen an der Rotonde, am Nordufer des Genfer Sees, und tanzten zu Rockmusik. Auf einer Großbild-Leinwand liefen noch einmal die Bilder vorbei aus den zwei Jahren Cup-Zeit: Bilder vom Training in Sète, von der harten Arbeit und den Herausforderer-Rennen, von den Match-Races im Finale gegen Team NZL, die Alinghi SUI 64 mit so herausragenden 5:0 gewann.

 

Swiss Television hatte das Finale übetragen, 75 Prozent der Schweizer haben es gesehen. Schließlich kam das Alinghi SUI 64-Team per Boot ans Ufer und wurde mit Jubel empfangen. Jedes Mitglied wurde mit Namen vorgestellt. Und dann kam der Cup! Die Kanne! Nach 152 Jahren in Amerika, Australien und Neuseeland wurde die victorianische Silberkanne und das Team, das Segelgeschichte schrieb, mit einem Feuerwerk und frenetischem Jubel gefeiert, und eine Lichtshow zeichnete die Umrisse der Kanne nach. Das Team feierte danach mit Gästen bis in die frühen Morgenstunden.

 

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Website des Americas Cup 2003:

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