Americas Cup 5. Rennen: Alinghi 3 – Emirates Team New Zealand 230. Juni 2007 - Bei einer angesagten Seebrise aus Südost bei 12-14 Knoten vor Valencia, Höchsttemperatur 28 Grad Celsius, gingen die Schweizer in Führung. Alinghi gewann Rennen 5 im 32. America’s Cup mit einem Vorsprung von 19 Sekunden und führt damit 3:2 in der Serie gegen den Herausforderer Emirates Team New Zealand (ETNZ). Den Neuseeländern riss ein Spinnaker, beim Setzen des zweiten gabs eine Eieruhr. Wer zuerst fünf Rennen für sich entscheiden kann, gewinnt den Cup.

Alinghi SUI 100 und Emirates NZL unter Spi, bei NZL gabs die Eieruhr ... (Foto © Gilles Martin-Raget, Marseille (France) www.martin-raget.com)

Nach einer engen ersten Kreuz, bei der beide Boote auf die rechte Seite des Kurses hinaussegelten, rundete Alinghi mit einem Rückstand von 12 Sekunden auf ETNZ und konnte auf der ersten Vorwindstrecke Boden gut machen, als plötzlich der Spinnaker der Kiwis riss. ETNZ hatte Mühe, den neuen Spinnaker zu setzen, und Alinghi konnte überholen und die Führung übernehmen – aus dem 40-Meter-Rückstand wurde innerhalb von zwei Minuten ein Vorsprung von 140 Metern. Die Schweizer führten beim Leegate mit 26 Sekunden.
 
Auf dem zweiten Amwindkurs wehrte Alinghi die Angriffe von ETNZ ab und rundete die zweite Luvtonne 24 Sekunden vor den Kiwis. Während Alinghi auf dem zweiten Vorwindkurs weiterhin mit dem asymmetrischen Spinnaker segelte, setzten die Kiwis einen symmetrischen Spinnaker und konnten so fünf Sekunden gutmachen. Aber Skipper und Taktiker Brad Butterworth und seine Crew kontrollierten die Neuseeländer und wehrten alle Angriffe ab.
 
Im heutigen Rennen durften sich die Zuschauer wieder über spannende Zweikämpfe und einen Führungswechsel freuen. In den fünf bisher gesegelten America’s-Cup-Rennen gab es nur zwei Races ohne Führungswechsel.
 
Rennen 6 des 32. America’s-Cup-Match wird morgen um 15.00 Uhr gestartet.
 
Quotes von Francesco Rapetti (ITA), Mastman auf SUI100
 
Wie fühlt man sich, wenn man zum ersten Mal in diesem America’s Cup zwei Rennen hintereinander gewinnt?
«Es ist ein sehr gutes Gefühl. Das ist es, was wir mögen und was wir wollen: Kontinuität. Das hat uns im ersten Teil der Regatta gefehlt, und ich denke, es lag daran, dass der Wind so wechselhaft war. Wir haben im zweiten Rennen auch einige Fehler gemacht, deshalb wollen wir jetzt weiter gewinnen – morgen ist ein wichtiger Tag.»
 
Waren Sie zufrieden mit dem Vorstart von heute?
«Unser Ziel war es, auf der rechten Seite zu starten, und das haben wir auch gemacht. Aber dann drehte der Wind nach links, deshalb hatten wir Probleme beim Ansteuern der Luvtonne.»
 
Haben Sie sich auf dem zweiten Vorwindkurs von Emirates Team New Zealand bedroht gefühlt?
«Wir haben einige schlechte Halsen gemacht, wir waren wohl ein wenig zu sehr mit ihrem Fehler beschäftigt. Wir haben diesen Fehler nicht genügend gut ausgenutzt, deshalb konnten sie uns wieder auf die Pelle rücken, aber wir haben dann keine weiteren Fehler mehr gemacht und das Rennen gewonnen.»
 
Ein kurzer Ausblick auf den morgigen Tag und Rennen 6?
«Das morgige Rennen ist ohne Zweifel enorm wichtig – es könnte der Wendepunkt in dieser Serie werden.»
 







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www.alinghi.com

www.emiratesteamnz.com


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