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United Internet Team Germany gegen Team Shosholoza Südafrika im Act 10. (Foto © Richard Walch - United Internet Team Germany) |
"Der Sieg fühlt sich besonders gut an, weil wir einen großen Rückstand noch aufgeholt haben. Mein Team hat heute hervorragende Arbeit geleistet", sagte Skipper Jesper Bank kurz nach dem Rennen. Symbolisch für den knappen Rennverlauf war das Tonnenmanöver, bei dem sich das United Internet Team Germany die Führung eroberte. Es gab danach noch mehrere Führungswechsel. "Am Wind kamen die Südafrikaner wieder näher, doch wir haben den Vorsprung verteidigt. Nach einer verpatzten Halse der Südafrikaner war das Rennen dann für uns entschieden", beschrieb Bank das Rennen.
Bei ihrer Rückkehr in den Hafen wurde die Crew des United Internet Team Germany mit viel Jubel und Sekt empfangen. Nach der Niederlage im ersten Rennen des Tages gegen BMW Oracle Racing freute sich die Mannschaft über den Sieg gegen Team Shosholoza umso mehr. Der Erfolg bringt Selbstvertrauen für den nächsten Tag.
Die deutsche Yacht GER 72 segelt an diesem zweiten Tag mit folgender Besatzung:
Skipper: Jesper Bank (DEN)
Taktiker: Henrik Blakskjær (DEN)
Navigator: Philippe Mourniac (FRA)
Stratege: Michael Hestbæk (DEN)
Vorschiffmann: Jean-Marie Dauris (FRA)
Zweiter Vorschiffmann: Nico Jeschonnek (GER)
Mastmann: Gerrit Bottemöller (GER)
Pitmann: Jan Schoepe (GER)
Floater: Michael Müller (GER)
Grinder: Dominik Neidhart (SUI), Henrik Norberg (NOR), Henning Sohn (GER), Fredrik Green (SWE)
Trimmer: Mike Mottl (AUS), Conan Hunt (NZL), Matti Paschen (GER), Thomas Jacobsen (DEN)
Alinghi besiegt Mascalzone Latino nach hartem Kampf
Das Duell zwischen Alinghi und Mascalzone Latino - Capitalia Team war der Höhepunkt des heutigen Tages. Die Italiener auf der ITA77 kämpften beim Vorstart vehement und überquerten die Startlinie zwei Sekunden vor Alinghi. Alinghi begab sich dann auf die rechte Seite des Kurses, Mascalzone nach links. Bei der ersten Luvtonne betrug Alinghis Vorsprung 23 Sekunden, Mascalzone holte aber den Rückstand bei halber Strecke auf. Alinghis Geschäftsführer und Design-Koordinator Grant Simmer sagte dazu: "Wir waren von der Bootsgewschwindigkeit bei diesen leichten Bedingungen überrascht, vor allem auf dem Vorwindkurs, aber Mascalzone Latino-Capitalia Team hat besser gehalst als wir." Das italienische Team führte bei der unteren Wendemarke mit 25 Sekunden und die beiden Boote nahmen dann unterschiedliche Richtungen auf, Alinghi zog nach rechts, Mascalzone nach links. Ab der oberen Boje wurde der Kampf immer härter, Alinghi kam zurück und wendete mit acht Sekunden Vorsprung. Auf dem letzten Vorwindkurs wechselte dann die Führung zwischen dem Titelverteidiger und dem italienischen Herausforderer bei wechselnden Windverhältnissen. Alinghi kämpfte hart und überquerte die Ziellinie mit acht Sekunden Vorsprung." Brad Butterworth, der Taktiker auf dem Boot, zum Geschehen des Tages: "Es ist taktisch immer enorm schwierig: je leichter die Brise, desto schwieriger ist es, in Kontakt mit dem anderen Boot zu bleiben. Wenn man wendet, verliert man sehr viel. Das war eine typische Leichtwind-Regatta und ich denke, dies wird bis zum Ende der Woche so bleiben."
Das Duell von Alinghi gegen +39 war weniger spannend. Alinghi übte während des Vorstarts viel Druck aus und überquerte die Startlinie mit zwei Bootslängen Vorsprung. Das Schweizer Team konnte den Vorsprung gegen den italienischen Herausforderer auf 500 m ausbauen, der Gegner hatte sich zudem beim Vorstart eine doppelte Strafe eingehandelt. Alinghi konnte ein ruhiges Rennen segeln und gewann am Schluss sicher mit einem Vorsprung von 1:16.
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