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Augen auf beim Bootekauf - nicht alle sind so unproblematisch wie die hier gezeigte Sailart. (Foto © www.segelfotos-und-meer.de) |
Die verlangen, dass Boote zwischen 2,50 m und 24 m Länge, die erstmalig in der EU in Verkehr gebracht und in Betrieb genommen werden, der 10. Verordnung zum Geräte- und Produktsicherheitsgesetz (GPSG) entsprechen. Das wird durch eine vom EU-Importeur unterzeichnete Konformitätserklärung dokumentiert, die zugleich im Handbuch für Schiffsführer enthalten sein muss und durch ein CE-Zeichen an sichtbarer Stelle im Boot. Diese Regelung gilt auch für gebrauchte Boote. Der Bundesverband Wassersportwirtschaft (BWVS) hält zu dem Thema auf der boot-Düsseldorf, der weltweit umfassendsten Wassersportausstellung (21. bis 29. Januar 2006), eine kostenlose Broschüre bereit, in der auch alle weiteren Punkte dargestellt werden, die beim Kauf eines neuen oder gebrauchten Bootes zu beachten sind.
Boote ohne CE-Zeichen können EU-weit bei Kontrollen durch die Behörden an die Kette gelegt werden, den Eignern drohen hohe Bußgelder, Versicherungen lehnen im Schadenfall eine Regulierung ab. Ein Weiterverkauf von Booten ohne CE-Zeichen ist schwierig. Eine spätere Inzahlungnahme durch einen Händler ist so gut wie ausgeschlossen.
„Davor kann man sich nur schützen, wenn man auf das CE-Zeichen im Boot und die vom EU-Importeur unterzeichnete Konformitätserklärung im Handbuch für Schiffsführer achtet“, empfiehlt BWVS-Geschäftsführer Jürgen Tracht. Beim guten und seriösen Fachhändler ist das selbstverständlich. Bei privaten Importen, so genannten Grau-Importen, leider längst nicht immer. „Eine nachträgliche CE-Zertifizierung ist zwar möglich, wenn das Boot die entsprechenden Bauvorschriften erfüllt. Aber das ist ab dem nächsten Jahr mit so hohen Kosten verbunden, dass es sich eigentlich nur für teure Yachten lohnt,“ weiß BWVS-Geschäftsführer Jürgen Tracht und empfiehlt in dem Fall eine Kostenermittlung durch einen auf CE-Fragen spezialisierten Boots- und Yacht-Sachverständigen des Bundesverbandes Wassersportwirtschaft (www.bootssachverständige.de).
Selbstverständlich beim guten und seriösen Fachhändler: Qualität und Service. Bootseigner haben nur dann langfristig Freude an ihrem Boot, wenn sie sich bei einem qualitativ hochwertigen Produkt auf den Service hinsichtlich Wartungs- und Reparaturarbeiten, Gewährleistungs- oder Garantiearbeiten und Hilfe bei Problemen auf ihren Fachhändler verlassen können. Damit Bootseigner ihre Freizeit auf dem Wasser sorgenfrei genießen.
Die Anschriften von deutschen Fachhändlern und Gebrauchtbootmaklern findet man auf der Homepage www.bwvs.de des Bundesverbandes Wassersportwirtschaft (BWVS).


