Boot 2010 - Meer für Einsteiger
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Kleine Boote wie die mak seven sind im Kommen (Foto (C) Jo Achim Geschke) |
Der durchschnittliche Bootseigner in Deutschland ist laut Bundesverband Wassersportwirtschaft (BVWW) 56 Jahre alt. Das hat Auswirkungen: Zum einen sind die Preise für Gebrauchtboote - immer lohnend, weil eventuell gut ausgestattet - „dramatisch gesunken“, so BVWW Geschäftsführer Jürgen Tracht. Zum anderen kommen Werften nun mit kleineren Booten auf den Markt.
Darunter etwa die Varianta 18, ein Klassiker der 70er Jahre, bis 1982 produziert, leicht modernisiert wieder aufgelegt. Das knapp sechs Meter lange Boot mit zwei Kojen kostet nicht mal 10 000 Euro, mit Außenborder und etlichen Extras kommt der Neu-Eigner auf vielleicht 15 000 Euro. Nicht zuviel für junge Paare oder Singles, die das Segeln beginnen wollen.
Auch bei den Motorbooten, wegen der Motoren etwas teurer als Segler, kommt der Markt für kleinere Boote in Schwung. Linssen hat die 25.9 aufgelegt, ein Boot für zwei und Binnenreviere.
Etwa 5 bis 6 Millionen Deutsche frönen dem Wassertourismus und -Sport laut BVWW und Deutschem Tourismusverband DTV, etwa 160 000 Boote liegen an der Küste, dazu kommen 300 000 im Binnenland. Laut BVWW sind es sogar 490 000 Boote - davon liegen allerdings 50 Prozent der Segelboote im Bereich von 5,5 bis 8,5 Meter - Größen, die bisher kaum ein Hersteller im Programm hatte. Allerdings wird sich dies mit dem Angebot auf der Boot ändern.....
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Die Sailart 17 gehört längst zu den beliebten Booten (Foto (C) Jo Achim Geschke) |
Der Wassertourismus hat durch die Krise kaum gelitten: - 350 Charter-Anbieter auf der Boot bieten Reisezeile von der Ostsee über Kroatien, andere Ziele der Adria, über die Niederlande bis zu Kuba und Karibik an. Hoch im Kurs stehen bei den Deutschen die Müritz und anverwandte Seen, die niederländischen Gewässer (Ijsselmeer und Friesische Meere). Die Türkei hat laut BVWW Einbußen hinnehmen müssen wegen teurer Flüge.
Hindernisse durch Bürokratie
Bürokratische Hindernisse wie die Funkscheine (ubi und SRC) bereiten den deutschen Vercharterern sorgen: „Das benachteiligt die deutschen auf dem Europäischen Markt“, sagt klar und deutlich DTV-Präsident Richard Meyer. Auch BVWW-Geschäftsführer Tracht beklagt, dass die Funkzeugnisse noch immer nicht vereinfacht wurden. Auch für vereinfachte Prüfungsbögen der amtlichen Sportboot-Führerscheine hätten die Verbände (DSV und DMYV) noch immer keine Vorschläge gemacht. Wer an der Ostsee über 12 Meter chartern will, und kein Funkzeugnis hat, weicht eben auf andere Länder aus, die das nicht so eng sehen.
Krise
Für das Kalenderjahr 2009 erwartet die Bootsbranche laut BVWW einen Umsatzrückgang von rund 25 Prozent. Ab Ende August habe sich allerdings die Nachfrage nach Booten verbessert.
Kaum betroffen sind die Ausrüster, Bootseigner geben weiterhin Geld aus, um ihre Yacht mit Zubehör und neuer Elektronik sicherer und komfortabler zu machen.
Törnberatung Halle 13, Sonderschauen in Halle 14 (Einsteigerzentrum ), „Classic Forum” Halle 15, Segelcenter Halle 17,
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Nordhavn kommt mit der berühmten Trawleryacht Nordhavn 47 zur Boot. (Foto (C) Jo Achim Geschke) |
Preise:
Die „boot” mit 1550 Ausstellern, die unter anderem 1700 Boote und Yachten zeigen, dauert von Samstag, 23. Januar, bis Sonntag, 31. Januar, geöffnet täglich von 10 bis 18 Uhr.
Die Tageskarte kostet wie im Vorjahr 15 Euro, für Schüler und Studenten 10 Euro, das Kurzticket (werktags ab 15 Uhr) 9 Euro.
Für Familien: Erwachsene 12 Euro, Kinder bis 14 Jahren 6 Euro.
Online-Verkauf unter www.boot.de, die Eintrittskarten gelten als Fahrschein für Bus oder Bahn.
www.boot.de




