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Segeln auf Hollands Kanälen ... (Foto © Niederländisches Büro für Tourismus) |
Etwa im Mai oder Juni wird nach Auskunft der niederländischen Wasserschutzpolizei ein neues " Binnenvaartpolitiereglement", Verkehrsregelwerk auf niederländischen Binnengewässern, in Kraft treten. Dann müssen kleine Schiffe (Yachten, Boote) nicht in jedem Fall einen größeren Berufsschiff ausweichen. Wenn etwa eine Yacht auf der Steuerbordseite des Fahrwassers fährt, muss es nicht wie bisher unbedingt dem Berufsschiff ausweichen, sondern kann seinen Kurs am Rand des Bojestrichs beibehalten. Auch bei der Begegnung mit einem Bergfahrer mit blauer Tafel muss das kleinere Fahrzeug demnächst nach backbord ausweichen oder kann neben den Tonnenstrich auswichen. Sobald das neue Reglement in Kraft ist, wird die Wasserschutzpolizei einen neuen Wassersportführer herausgeben. Seglermagazin.de wird darüber berichten.
Die Zahl der Übernachtungen wird sich voraussichtlich bei der Vorjahresmarke von rund 11,7 Millionen einpendeln. Die Zahlen spiegeln demnach das veränderte Reiseverhalten vieler Deutscher wider: Mehr Kurzreisen zu nah gelegenen Zielen.
Zwei neue Routenbücher für Bootsurlauber
Die beiden Routenbücher „Mit dem Motorboot durch Nordwest-Overijssel“ und „Mit dem Motorboot durch den grünen Garten der Niederlande“ wollen deutschen Bootsurlaubern die Provinzen Drenthe, Overijssel und Gelderland vorstellen und auf die abwechslungsreichen Wasserlandschaften und die vielfältigen Freizeitmöglichkeiten hinweisen. Ob mit dem Motorboot, zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs, beide Bände sind ideale Reisebegleiter und Reiseführer.
Das 100 Seiten starke Routenbuch „Mit dem Motorboot durch Nordwest-Overijssel“ nimmt den Leser mit auf eine Entdeckungsreise durch das weitläufige Naturgebiet De Wieden, den Nationalpark De Weerribben, das malerische Städtchen Giethoorn, bekannt als das “Venedig des Norden″. Die beschriebene Strecke von 129 Kilometern ist in sieben Abschnitte eingeteilt. Jede Strecke ist an einem Tag zu fahren, sodass der Bootsurlauber selbst entscheiden kann, wie lange er unterwegs sein will. Neben den reinen Streckenbeschreibungen enthält der Band viele interessante Tipps und Informationen. Touristische Beschreibungen machen Lust auf Ausflüge und Exkursionen in der näheren Umgebung des Liegeplatzes. Die Sehenswürdigkeiten sind zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar. Neben zahlreichen Fotos und Routenplänen findet der Freizeitkapitän in dem Buch auch Hinweise auf Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants, medizinische Versorgung, Fahrradverleih und vieles mehr. Praktische Informationen zu Jachthäfen, Brücken und Schleusen fehlen ebenso wenig wie kurze Einführungen in die Geschichte der historischen Städte und Orte.
Insgesamt 229 Kilometer lang ist die Route durch die Provinzen Drenthe, Overijssel und Gelderland, die in dem Buch „Mit dem Motorboot durch den grünen Garten der Niederlande“ beschrieben wird. Bootsfahrer durchqueren die schönsten touristischen Gebiete der Niederlande: Drenthe, Achterhoek, Salland, Veluwe, Nordwest-Overijssel und das Overijssels Vechtdal. Alte Hansestädte Zutphen, Zwolle, Deventer, Hasselt, Hattem oder Doesburg laden zu einem Bummel ein, ausgedehnte Wälder, Heidefelder und Moorgebiete können zu Fuß oder mit dem Fahrrad entdeckt werden. Ein spannendes Erlebnis ist die Konvoifahrt auf dem Kanal Almelo-Coevorden. Die Blockbedienung der Brücken macht auf dieser Strecke die Konvoifahrt erforderlich.
Hinweise auf Museen, Sehenswürdigkeiten, Ausflugstipps in die Umgebung und praktische Informationen zu Fahrrouten, Liegeplätzen, Brücken und Schleusen, Versorgungsmöglichkeiten ergänzen das Angebot und sorgen dafür, dass ein Bootsurlaub in diesen Regionen zu einem besonderen Erlebnis wird.
Die Routenbücher „Mit dem Motorboot durch Nordwest-Overijssel“ und „Mit dem Motorboot durch den grünen Garten der Niederlande“ sind Ausgaben des GOBT. Der Preis beträgt 11,50 Euro pro Buch. Vor Ort sind die Bücher bei VVV’s, ANWB-Büros und Buchhandlungen erhältlich. In Deutschland können sie beim Niederländischen Büro für Tourismus und Convention (NBTC) in Köln telefonisch unter 01805-343322 oder per Mail unter info@niederlande.de bestellt werden.
Cape Holland – Nautischer Themenpark in Den Helder
Den Helder rückt die maritime Vergangenheit der Niederlande ins rechte Licht: Im Zentrum der Stadt erhielt das ehemalige Marinegelände Willemsoord ein komplettes Facelifting für seine neue Bestimmung. Am 29. April dieses Jahres eröffnet Prinz Willem-Alexander die neue Attraktion Den Helders, den nautischen Themenpark Cape Holland.
Wie schon einmal, soll Willemsoord als Schwungrad für neue Geschäftigkeit im Zentrum Den Helders sorgen. Mit seinen restaurierten Gebäuden, Docks und Kränen präsentiert sich die 40 ha große „Oude Rijkswerf“ in einem völlig neuen Outfit. Wo bis vor kurzem noch baufällige Gebäude und Baracken, alte Öltanks, verrottete Schiffe und verfallene Kaimauern ein trostloses Dasein fristeten, warten nun neue Kaimauern, kleine Fußgängerbrücken, Promenaden und Bänke auf die Besucher. Die Gebäude wurden sorgfältig restauriert und von unansehnlichen Anbauten befreit, sodass sie jetzt wieder in alter Schönheit erstrahlen.
Cape Holland soll Geschichte und Kultur erlebbar machen, außerdem Lehrreiches und Freizeitspaß bieten. Auf diesem historischen Gelände dreht sich alles um Wasser, die Zeit der Vereinigten Ostindischen Compagnie (VOC) sowie Atmosphäre und Wohlstand des “Goldenen” 17. Jahrhunderts. Hier können Besucher beim Bau eines Schiffes und beim Gießen von Kanonen zusehen, mit Hilfe eines Simulators erleben, wie ein Schiff in dieser Zeit einen starken Sturm überstand, alles vom Leben auf See einschließlich Piraten und Schätzen erfahren. Neben dem Museumshafen wird die “Prins Willem”, erster und größter Nachbau eines VOC-Schiffs in den Niederlanden, die besondere Attraktion von Cape Holland sein. Vierundfünfzig Meter hoch ragen die Masten des achtundsechzig Meter langen und vierzehn Meter breiten Schiffs in den Himmel.
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