Rekord bei Fehmarn Rund 2009
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Uuups - Viel los beim Fehmarn Rund. (Foto www.supersailtour.de) |
Nach dem Start ging es gleich rasant los, die bunten Spinnaker und Gennaker wurden gezogen und mit schneller Fahrt ging es zur Bahnmarke in Westermarkelsdorf, an Puttgarden vorbei wieder in Richtung Süden – immer noch ohne eine Kreuz. Es deutete sich an, dass es für alle eine schnelle Runde werden könnte, denn auch die Wellen waren nicht zu hoch um vor allem die Katamarane in ihrem Speed zu beeinträchtigen. Dennoch hatten die Crews mit den böigen Winden zu kämpfen. Es kam zu einigen Mastbrüchen und Kenterungen. Richtig schnell unterwegs waren die Tornados, die mit Ihrem Gennakern über das Wasser flogen. „Eigentlich hatten wir hier alle geglaubt, der alte Rekord für die Strandkatamarane ist nicht mehr zu brechen“, so Jens Hannemann von Prosail Sail Events, aber Mark Flütteotto schaffte mit seinem Tornado die große Sensation. Er unterbot die alte Marke und wurde der große Sieger des Tages.
Die Klasse der Hobie 16 gewann Altmeister Detlef Mohr mit seiner Vorschoterin Karen Wichard, bei den F 18 gewannen die Gebrüder Sach die Wertungen in Ihren Gruppen. Bei dem großen Feld der Dickschiffe setzen sich in der Klasse OSC 1 Jörgen Heinritz mit der Rubin XVI durch, die Klasse OSC 2 wurde von der Sisqua und Armin Baiser gewonnen. OSC 3 Sieger wurde Heiner Wilken mit seinem Drachen, OSC 4 gewann Werner Burdorf und in der Klasse OSC 5 holte sich die Crew der Shoddy von Christian Heinritz den großen Siegerpokal. Es zeigte sich einmal mehr, dass die Yachten aus Heiligenhafen ihren Heimvorteil nutzen konnten. „Gerade das „Kreuzen“ durch den Sund ist nicht einfach“, sagte Jörgen Heinritz von der Rubin XVI. „Man muss die Winddreher mitnehmen und vor allem wissen, wie die Strömung sich verhält, aber das haben wir gut gemeistert.“
Aber die Veranstaltung der Fehmarn Rund 2009 bestand nicht alleine aus der Regatta um die Insel und dem Best of the best Match Race am Sonntag im Hafen, sondern auch aus viel Party. Freitag zur Begrüßung spielten „Mobago“ im Festzelt. Ein Ohrenschmaus mit viel Gefühl, der Touristen wie auch Segler in ihren Bann zog. Der Samstag Abend war dann geprägt von der Siegerehrung und der Party Band „Freestyle“, die mit viel Stimmung das volle Zelt zum Tanzen brachte.
Für die Flens Super Sail geht es gleich weiter. Schon am kommenden Wochenende steht mit dem großen Final Race in Westerland auf Sylt der nächste Höhepunkt und der krönende Abschluss der Flens Super Sail Tour 2009 auf dem Plan.
Ergebnisse unter: www.supersailtour.de


