Route du RhumMike Birch hat die erste 1978 gewonnen – jetzt wird der legendäre, 71-jährige Skipper wieder an dieser berühmten Transatlantikregatta von St. Malo zu den Karibikinseln teilnehmen.
Die siebte Ausgabe der Route du Rhum sieht bei 59 Teilnehmern alle berühmten Namen der Hochseeszene wie Ellen MacArthur, Roland Jourdain, Michel Desjoyeaux, Mike Golding und Philipp Monnet ... Neben den 18 Meter langen Open60s rasen – mit einem Extra-Start nach den anderen – ab Samstag auch die 18m-Trimarane über die Route, die früher die Schiffe mit den leeren Rumfässern von der alten Piraten-Stadt St. Malo aus segelten. seglermagazin.de nennt Skipper und Boote und berichtet von den Hintergründen.
19. Mai 2003 - Bei der erste Regatta der Figaristi, der Tour de Bretagne, siegte Erwan Tabarly, ein Enkel des berühmten Eric Tabarly, mit Philippe Vicariot auf "Thales" vor Ronan Guerin und Yves Pajot mit "Camus Immobilier" auf der Etappe von St. Malo nach St Quay Portieux an der westlichen Kanalküste. Newcomerin Samantha Davies mit Emma Westmacott, die von Amer Sport 2 (Volvo Ocean Race) bekannt ist, kamen bei ihrem ersten Einsatz im Figaro "Skandia" auf den 21. Rang der 26 Einheitsboote der Figaristi. Es war ein schnelles Rennen im Regen und teils gegenan, das vor allem wegen der Strömung kompliziert wurde. Alle 26 Boote waren im Ziel nur 20 Minuten auseinander ... weiter »
03. Dezember 2002 - Knapp drei Wochen nach dem Start in St. Malo/ Frankreich hat auch der 71-jährige Mike Birch auf "Tir Groupé-Montres Yéma" die Ziellinie der Route du Rhum in Guadeloupe (Karibik) überquert. Er beendete diesen Transatlantik-Klassiker, an dessen erster Ausgabe er vor 25 Jahren teilnahm, nach 20 Tagen und 16 Minuten. Gefragt,was er als nächstes mache, meinte er mit lachenden Augen: "Weiss nicht. Vielleicht noch ein Bier?" Mit ihm sind jetzt 20 Einhand-Segler angekommen in dieser an Bruch und Kenterungen reichen Regatta. weiter »
24. November 2002 - Ellen MacArthur hat mit dem Sieg bei der Transatlantik-Regatta Route du Rhum Geschichte geschrieben: Sie ist die erste Frau und die erste Engländerin auf einem Mono, die siegte, und sie hat einen neuen Rekord aufgestellt. Zudem hat mit ihr auf Kingfisher das erste Mal ein Einrumpfboot vor den schnelleren Katamaranen oder Tris über alles gewonnen. Auch der zweite Mike Golding auf Ecover ist Brite. Auf der Karibikinsel Guadeloupe wurden beide begeistert gefeiert. "Es war ein höllisches Rennen. Mehr hätte ich nicht geben können," sagte die 26-Jährige direkt nach dem Zieldurchgang. weiter »
22. November 2002 - Eine Sensation bahnt sich an: die 26-jährige Ellen MacArthur könnte die erste Frau werden, die die Route du Rhum über alles gewinnt – und das auch noch zum ersten Mal auf einem Einrumpfboot. Außerdem wäre sie die jüngste Gewinnerin dieses Transatlantik-Klassikers. MacArthur auf Kingfisher hat heute Morgen noch 270 Meilen bis zum Ziel in Pointe-a-Pitre auf Guadeloupe und liegt rund 76 Meilen vor Mike Golding auf Ecover in dieser an Ausfällen so dramatischen Route du Rhum. weiter »
21. November 2002 - Gestern kenterte in einer Bö der bis dahin führende Trimaran TechnoMarine des Schweizer Skippers Steve Ravussin. Er ist wohlauf und wartet im Schiff auf die Rettungsmannschaft seines Teams, das wahrscheinlich übermorgen eintreffen wird. Damit sind bei dem Transatlantik-Klassiker Route du Rhum von 18 nur noch drei der 18-Meter-Renntrimarane unterwegs. In Frankreich wird bereits laut die Überlegung geäußert, ob mit den rasenden Dreibeinen überhaupt Einhand-Ozean-Rennen und Ozean-Überquerungen überhaupt zugelassen werden sollen. weiter »
19. November 2002 - Der Spi ist oben - nach den fürchterlichen Tagen im Orkan, der zu insgesamt 24 Ausfällen führte, ziehen die Yachten der Transatlantikregatta Route du Rhum jetzt in den Passatwinden zur Karibik. Aber die Boote tragen jetzt mit den Spinnakern mehr als 400 Quadratmeter – eine Bö während des Schlafs, und die 18-Meter-Yacht läuft zumindest aus dem Ruder, wenn nicht mehr ... die bei den Open60s führende Ellen MacArthur musste gestern in den Mast von Kingfisher. weiter »
15. November 2002 - "Es gibt keine Worte, das zu beschreiben", funkte Thomas Coville vom Tri Sodebo - auch er musste aufgeben: Sein 18-Meter langer und 17,50 Meter breiter Trimaran wurde von jeder harten See des Atlantiks meterweit zur Seite geworfen. Die Flotte der Route du Rhum leidet unter dem ungewöhnlich harten Wetter und den gestörten Fronten – vielleicht ein Zeichen der Klimaveränderungen. Während Coville mit enem Loch im Rumpf nach Lissabon abreiten will, segelt bei den Open60s Einrumpfbooten die 26-jährige Ellen MacArthur an erster Stelle. Ihr Windmesser zeichnete 50 Knoten Wind auf – Stärke 10, schwerer Sturm. Bei diesen höllischen See-Bedingungen zwischen Portugal und den Azoren verständlich, das Tri-Skipper Bertrand de Broc bereits verkündet hatte, er werde das Einhandseglen aufgeben.Tri Sergio Tacchini wurde heute Morgen entmastet! Seglermagazin.de bringt Zitate aus Funkgesprächen der Skipper ... weiter »
14. November 2002 - Philippe Monnet musste seinen 18-Meter-Tri Sopragroup aufgeben, er wurde mit dem Hubschrauber abgeborgen. Er befand sich mit dem Tri, der sich überschlagen hatte, bei höllischen Seebedingungen genau in der Schifffahrtslinie. Loick Peyron auf Fujifilm, dessen Steuerbord-Schwimmer Mittwoch gebrochen war, musste ebenfalls inzwischen sein Schiff aufgeben – es begann, komplett zu zerbrechen. Von den 58 Startern mussten nach der vergangenen Nacht und den letzten zwei Tagen im Orkan vor Portugal ( 75 Knoten Wind !!) inzwischen 17 aufgeben ... die Route du Rhum wird ihrem Ruf als härteste Transatlantikregatta gerecht. weiter »
13. November 2002 - Aktuell Aktuell 15 Uhr: Der Transatlantikklassiker Rhoute du Rhum wird fünf Tage nach dem Start seinem Ruf gerecht: Es ist eines der härtesten Rennen, besonders für die schnellen, aber gefährdeten 60-Fuß-Trimarane. Jetzt musste auch einer der Favoriten, Loick Peyron auf Fujifilm, aufgeben, sein Steurbord-Schwimmer brach zwischen den Querstreben ... Peyron meldete über Funk, er habe Böen bis 75, ja sogar 80 Knoten !! erlebt. Gegen 13 Uhr kam der Mast von oben, Peyron versucht, Portugal zu erreichen. Auch auf Virbac von Jean Pierre Dick kam in rund zehn Meter hohen Wellen der Mast von oben! Dann sendete Philippe Monnet in"Dantesken" Seebedingungen bei 60 Knoten Wind einen Notuf! weiter »
12. November 2002 - Das harte Wetter und die steile Welle am Ausgang des Kanals und in der Biskaya haben bei der am Wochenende gestarteten Route du Rhum ihre Opfer gefordert:
Nachdem der Trimaran von Franck Cammas (Groupama) gekentert war, rammte ihn Jean LeCam auf Bonduelle. Cammas kam gestern gegen 17 Uhr geschleppt in Roscoff (Frankreich) an – müde und durchgefroren. Bei den harten Seen gegenan traf es weitere Trimarane und Einrumpfboote. Am schlimmsten traf es wohl Christophe Huchet: er wurde mit seiner "Apic A3S" von einem Frachter vor Ushant gerammt. Er musste mit einem Helikopter ins Krankenhaus gebracht werden: Ausgekugelte Schulter und Sehnenrisse am Knie.Montag nacht kenterte Francis Joyon auf dem Tri "Eure & Loire – Lorénove" weiter »