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Das Tochterboot des Seenotkreuzers stellt die Schleppverbindung zur eingeklemmten „MS Sven Johannsen“ her. (Foto: DGzRS)
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Auf dem Weg von Tossens nach Wilhelmshaven war der Segler von einem Katamaran über Bord gestürzt. Sein Mitsegler informierte gegen 12.30 Uhr vom Strand aus die Rettungskräfte. Die SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS alarmierte den Seenotkreuzer VORMANN STEFFENS / Station Hooksiel, die Seenotrettungsboote OTTO BEHR / Station Wilhelmshaven und BALTRUM / Station Horumersiel. Über BREMEN RESCUE RADIO wurde ein MaydayRelay zur Information der gesamten Schifffahrt im betreffenden Gebiet ausgestrahlt.
An der Suche beteiligten sich neben den Einheiten der DGzRS Schiffe der Wasserschutzpolizei sowie zahlreiche Schlepper und weitere Behördenschiffe, ein ADAC-Hubschrauber und ein Hubschrauber der Polizei. Ebenso alarmiert war der SAR-Hubschrauber der Marine. Aufgrund der Tide und Windrichtung führte die SEENOTLEITUNG BREMEN eine Suchgebietsberechnung durch, der Seenotkreuzer VORMANN STEFFENS übernahm die Funktion des On Scene Co-ordinators (Einsatzleiter vor Ort) im Einsatzgebiet.
Gegen 14 Uhr wurde der mit einem schwarzen Neopren-Anzug sowie einer Rettungsweste bekleidete Schiffbrüchige von der Wasserschutzpolizei gesichtet. Der ADAC-Hubschrauber Christoph 26 winschte einen Mann ins Wasser ab, so dass der Schiffbrüchige mit Hilfe einer Rettungsschlinge an Bord genommen werden konnte. Der Mann wurde direkt zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht.
Fahrgastschiff unter Seebrücke festgeklemmt: Seenotkreuzer hilft
Vor Grömitz geriet ein mit 80 Passagieren besetztes Fahrgastschiff in eine missliche Lage, als es sich nach einer Grundberührung mit dem Heck unter einer Seebrücke verklemmte. Der Kapitän rief den Seenotkreuzer BREMEN (Station Grömitz) der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) zu Hilfe, dem es gelang, das knapp 40 Meter lange Schiff frei zu ziehen.
Das Fahrgastschiff „MS Sven Johannsen“ aus Travemünde befand sich auf einer Ausflugsfahrt, als es am späten Nachmittag an der Nordseite der Grömitzer Seebrücke auf Grund geriet. Bei starkem östlichem Wind mit fünf bis sechs Beaufort (um 40 km/h) und gut einem Meter Wellenhöhe schob sich das Heck so unter die Brücke, dass die Besatzung das Schiff aus eigener Kraft nicht mehr befreien konnte.
Der Kapitän alarmierte unmittelbar die Seenotretter, die kurz darauf beim Havaristen eintrafen. Mit Hilfe einer starken Schleppleine und der zusätzlichen Unterstützung des Tochterbootes VEGESACK gelang es der Besatzung der BREMEN, das Fahrgastschiff wieder frei zu ziehen.
Eine Gefahr für Besatzung und Passagiere der „MS Sven Johannsen“ bestand nicht.


