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Team Liros Ulf Hahn - Maxi Jahrling (Foto : www.supersailtour.de ) |
Wettfahrtleiter L. Klemp aus Hamburg hatte dennoch keine Probleme, am Samstag drei Qualifikationsrennen für die am Sonntag geplanten Team-Match-Races zu starten. Das Besondere an den Regatten der Flens Super Sail ist die Nähe zu den Zuschauern, die zu Tausenden an der Promenade aufmerksam das Spektakel auf dem Wasser unter fachkundiger Live-Moderation verfolgen konnten. Kenterungen waren ebenso zu ohne Fernglas beobachten, wie rasantes Surfen der schnellen Katamarane die Wellen hinunter. Das Ziel war keine auf dem Wasser ausgelegte Ziellinie, sondern ein Strandkorb. So schossen die Katamarane mit Höchstgeschwindigkeit mit der Welle auf den Strand und mussten noch den Strandkorb noch im Sprint zu Fuß erreichen. So mancher Vorsprung, der auf dem Wasser mühsam herausgesegelt wurde, ging noch auf den letzten Metern verloren, da eine hohe Sandabbruchkante zu erklimmen war.
Am Sonntag traten dann die hoch motivierten Segler im Team-Match Race gegeneinander an. Das Wetter hatte sich etwas beruhigt, die Sonne schien und die Wellen waren nicht mehr ganz so aggressiv wie noch am Samstag. Dennoch brach sich einer der Besten die Ruderanlage und es drohte ihm frühzeitig das Ende, aber der Modus erlaubte den Einsatz eines Reservekatamarans und so konnte das Team Liros mit seinem Spitzensegler Ulf Hahn (Lübeck) die Rennen fortsetzen und am Ende mit dem großen Sieg küren. Den Siegerpokal erhielten die vier glücklichen Gewinner aus den Händen von Bürgermeisterin Petra Reiber.
Die Idee, den Sieger der Flens Super Sail in einem Team-Match Race auszusegeln, kommt bei den Zuschauern sehr gut an. „Es ist viel einfacher bei 4 Booten als Zuschauer den Überblick zu behalten, als wenn ein ganzes Feld von mehr als zwanzig Booten gleichzeitig unterwegs ist,“ so Jens Hannemann, Pressesprecher der Super Sail Tour. „Wir freuen und heute schon auf das kommende Jahr in Westerland auf Sylt.“
Ergebnisse der Flens Super Sail Tour unter: www.supersailtour.de


