Die Spitzenteams der internationalen Hochsee-Szene segeln bei dieser Regatta alle zwei Jahre von Le Havre nach Bahia / Brasilien. Die Fahrt wiederholt die Route der früheren französischen Kaffee-Segler. Kaffeefahrt mit starken Frauen : Beim 5. Transat Jacques Vabre 2003 segelten Ellen MacArthur, Emma Richards, Catherine Charbaud und alle bekannten männlichen Größen der Hochsee-Segler von Le Havre nach Bahia, Brasilien. | 
| Tri Foncia-Kingfisher mit Ellen MacArthur und Alain Gautier beim Training 2003. (Foto © Thierry Martinez / Kingfisher Challenges) |
 Die Weltspitze der Hochseesegler brettert von Le Havre nach Bahia/ Brasilien : Beim Transat Jacques Vabre kämpfen jeweils zwei Segler und Seglerinnen auf den schnellsten Open 60's, die schon aus dem Vendée Globe bekannt sind, weltbekannte Trimarane und 50-Fuß-Einrumpf-Renner um Trophäen. Sie segeln auf den Spuren der alten Kaffee-Schiffe – die Regatta über rund 5000 Meilen ist auch benannt nach einer Kaffeemarke.
Hamester auf Qualifikationstörn zur Transat Jacques Vabre
14. Oktober 2005 - "Wir müssen da um diesen Felsen rum - Fastnet heißt der", scherzte gutgelaunt Jan Hamester im berühmten französischen Atlantikhafen Les Sables d'Olonnes. Gemeint war die Qualifikationstour von Jan Hamester und Laurent Pellecuer auf dem Open 60 für das Transat Jacques Vabre, das im November startet. Zurzeit ist der erste deutsche Skipper, der für dieses Atlantikrennen der 18-Meter-Yachten gemeldet ist, und bei dem neben Ellen MacArthur und Roland Jourdain die internationale Top-Liga des Hochseesegelsports antritt, mit der Akena Verandas von Vendée Globe Skipper Raphel Dinelli auf See - Richtung Felsen und zurück. weiter » |
Transat Jacques Vabre 2003: Kampf um die Plätze
20. November 2003 - Die ersten fünf Open60s sind in Bahia, der früheren Stadt der Kaffee-Segler nach Frankreich, angekommen. Nach dem unangefochtenen Sieg von "Virbac", dem neuen 18 Meter Farr-Design, kamen "Sill" und "Ecover" wie berichtet auf die Podiums-Plätze. Dahinter kämpften auch die Yachten von Platz 4 bis Platz 5 bis zur Ziellinie unerbittlich um die Plätze. weiter » |
Transat Jacques Vabre 2003: Brasilianische Nacht
19. November 2003 - Die Franzosen Jean Pierre Dick und Nicolas Abiven auf dem neuen Open60 Virbac haben das Transat Jacques Vabre der Monos gewonnen. Für die 4340 Seemeilen brauchten sie 16 Tage, 15 Stunden und 18 Minuten, das entspricht einem Schnitt von 10,87 Knoten. Einen harten Kampf gab es um den zweiten und dritten Platz: Roland Jourdain und Alex Thomson auf "Sill" gingen gestern Mittag als zweite durch Ziel, und nach 4340 Seemeilen kam Mike Golding / ..... mit "Ecover" nur 19 Minuten später in Bahia an! weiter » |
Transat Jacques Vabre 2003: Endspurt zum Rumba
18. November 2003 - Nach 16 Tagen sind 11 der 13 open60-Trimarane nach circa 4600 Seemeilen (je nach gesegeltem Kurs) im Ziel in Bahia. 16 Tage in einer der längsten, härtesten und schwierigsten Transatlantik-Regatta mit Sturm zu Anfang und schwieriger meteorologischer Navigation in den Passaten und den Kalmen. Bei den Mono-Open60s ist das Farr-Design Virbac mit Jean Pierre Dick und Nicolas Abiven heute Nacht gegen 3 Uhr UTC ins Ziel gegangen. Um die Plätze dahinter wird hart gefochten, ob "Sill" oder "Ecover", ob PRB, Vmi oder Team Cowes auf den weiteren Plätzen .... es hängt vom Segeln und der Bootsgeschwindigkeit ab. Heisst: Die Skipper haben schlaflose Nächte. weiter » |
Transat Jacques Vabre 2003: Samba in Bahia
17. November 2003 - Es ist etwas poetisches im Abenteuer, das man aktiv erleben kann, meinte die 31-jährige Karine Fauconnier, die mit Damian Foxall als Co-Skipper auf Sergio Tacchini als dritter Tri am Sonntag durchs Ziel in Bahia / Brasilien ging. Für die 4340,3 Seemeilen (8038 km) Seemeilen von Le Havre nach Bahia brauchte Fauconnier 11 Tage 3 Stunden 20 Minuten. Sieger wurde am Sonntag Groupama (wir berichteten) vor Belgacom mit Jean-Luc Nélias & Loick Peyron. Die ersten Open60-Monos werden heute nacht erwartet – da wird es äußerst spannend, wer auf den zweiten Platz kommt. weiter » |
Transat Jacques Vabre 2003: Erster Caipirinha für …
16. November 2003 - Der Trimaran Groupama mit Franck Cammas und Franck Proffit kreuzte Sonnzagmorgen um 8:10 UTC die Ziellinie in Bahia und gewann damit zum zweiten Mal hintereinander die 4350 Seemeilen Regatta auf der Route der alten Kaffee-Segler von Le Havre nach Brasilien. Wenn dieser Artikel erscheint, ist als zweite Belgacom mit Jean-Luc Nélias & Loick Peyron über die Linie gegangen. Groupama brauchte für die Route 10 Tage 23 Stunden und 10 Minuten mit einem Durchschnitt von 16,49 Knoten. weiter » |
Transat Jacques Vabre 2003: Schwarzes Loch und fliegender Fisch
14. November 2003 - Le Pot au noir nennen sie die Franzosen, das schwarze Loch, diese Kalmenzone, die schon die Windjammer-Kapitäne auf der Fahrt nach Brasilien verflucht haben, als sie den Kaffe holten für Frankreich, auf diese Route nach Bahia. Nach ihr und einer Kaffee-Firma ist sie schließlich benannt, diese Regatta Transat Jacques Vabre. Während nun auf "Sill" Alex Thomson und Roland Jourdain sich einen Fliegenden Fisch zu Tische nehmen, kommen sich die Boote der Multis und Monos näher im windstillen Loch nahe des Äquators. weiter » |
Transat Jacques Vabre 2003: Segellegende Isabelle Autissier
13. November 2003 - Während die Flotte der Open60- und der 50-Fuß-Monos und Multis durch den Passat gen Bahia stürmt, müssen Skipper und Co-Skipper sich ständig abwechseln in der Arbeit, den Platz nur zu halten in dieser Flotte der Berühmtheiten. Die Weltumseglungen und Atlantik-Überquerungen, die bei diesen Skipperinnen und Skippern zusammen kommen, gehen in die Hundert. Eine der berühmtesten Seglerinnen ist dabei sicherlich Isabelle Autissier. Sie segelt mit Sebastien Josse auf VMI. 1995 wurde sie nach Tagen aus dem sturmdurchwühlten Südlichen Ozean gerettet, nachdem ihr Schiff bei der BOC Weltregatta gekentert war ... weiter » |
Transat Jacques Vabre 2003: Passat-Überraschungen
12. November 2003 - Von wegen ruhiges Passat-Segeln: Die Hände von Nick Moloney und Sam Davies auf Team Cowes, die fast nur von Hand steuern, sind geschwollen und haben die Stellung wie beim Steuern angenommen. Aufregung bei Karine Fauconnier und Damian Foxall: Dem wurde auf dem Tri "Sergio Tacchini" die Pinne aus der Hand gerissen, als der 18-Meter-Tri auf ein Hindernis lief und das Ruder hochklappte ... Alle Kontrahenten auf dem Weg nach Bahia positionieren sich jetzt für die Doldrums, die windstille Konvergenz-Zone zwischen den NE und den SE –Passaten am Äquator. weiter » |
Transat Jacques Vabre 2003: heiße Kämpfe im Passat
11. November 2003 - Kaum sind die Open60s in den Anfängen der Passatregion angekommen, gehen die heißen Kämpfe um die Plätze los. Noch führt "Virbac" – doch die 5., das Team Cowes sind ganz nah dran an Nummer vier, nur sechs Meilen trennten Nick Moloney und Sam Davies gestern Abend noch von Konkurrent PRB. Team Cowes segelt mit 8,7 Knoten in 10 bis 12 Knoten Wind (Stärke 4) – doch die nächste taktisch—navigatorische Hürde sind die (windlosen) Doldrums, die Rossbreiten oder international ITCZ (Inter-Tropical Convergence Zone). weiter » |
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