Trimaran GP von Vigo: Cammas auf Groupama mit viertem Sieg
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Groupama von achtern vor der Kulisse von Vigo. (Foto © Gilles Martin-Raget ) |
Keine Frage: Der neue von Vincent Lauriot-Prévost, Marc van Peteghem, Martin Fisher und Mike Kermarec gezeichnete und gebaute Tri Groupama ist der schnellste der Szene. Von 33 Rennen seit dem GP von Korsika 2004 gewann Groupama 28 !
Neben einem schärferen Bug und rund 200 Kilo weniger Gewicht weist der 18-Meter-Neubau einen Mast auf, der gut 60 Zentimeter länger ist als bei der Konkurrenz. Der neue Mast reduziert zwar durch sein Profil die Segelfläche im Groß, aber dafür kann die Genau weiter nach achtern geschotet werden. Der Unterschied zeigt sich vor allem Vor dem Wind mit größeren Gennakern.
Zudem hat der Tri dünnere Schwerter mit einer Trimmklappe, die um 8 Grad geschwenkt werden kann und damit mehr als ein Viertel mehr Auftrieb bietet.
Weil er leichter ist, kann Groupama 2 schneller auf eine Böe anspringen, der Tri setzt den Druck sofort in Bewegung um, während andere Trimarane langsamer auf höheren Winddruck reagieren. Zudem kann Cammas auf Groupama aus einer Wende oder einer Halse heraus schneller Geschwindigkeit aufnehmen. Am Wind gewinnt Cammas auf dem neuen Tri einige Grade mehr Höhe, was ihn aus vielen Situationen besser heraussegeln lässt, als es die anderen Tris können.

- Groupama (links) führt vor Géant (vorne) – deutlich zu sehen der Schnitt des grünen Großsegels. (Foto © Gilles Martin-Raget )
Hinter Groupama2 ist der Kampf um Platz zwei entbrannt, den sich auch vor Vigo Banque Populaire, Géant and Gitana 11 lieferten. Vor allem Pascal Bidegorry auf Banque Populaire zeigte eindrucksvolles Potential: Er lag auf dem vierten Platz, machten aber bei jeder Runde um die Tonnen einen Platz gut. Michel Desjoyeaux, der Vendée-Sieger von 2001, hatte auf Géant zweimal Pech, konnte sich aber doch auf dem dritten Platz halten. Frédéric Le Peutrec's auf Gitana 11 macht seine Sache seit dem GP von sehr gut, merkt aber den harten Druck seiner Konkurrenten, während Gitana 10 noch nicht ihr volles Potential erreicht hat. Armel Le Cléac’h auf Foncia wurde zurück geworfen, weil seine Genua riss, und er während des Rennens eine neue setzen ließ. Das ist aber nicht erlaubt….
Zum nächsten Grand Prix treten die 18-Meter-Dreibeine Mitte September vor Fécamp an.
(Text / Übersetzung: Jo Achim Geschke – Seglermagazin.de )
Technische Daten Groupama-2
Architect : VPLP-Martin Fisher-Mike Kermarec
Konstructeur : CDK-Décision-Gepeto
Zu Wasser: June 2004
LOA : 21.00 m
Länge Zentral-Rumpf: 18.28 m
Breite über alles: 18.00 m
Renn Gewicht (Grand Prix) : 5 100 kg
Tiefgang : 4.90 m
Großsegel : 175 m²
Genoa : 125 m²
Gennaker : 260 m²
Ergebniss Grand Prix of Galicia (6 legs ) :
1-Franck Cammas - Groupama-2 (1+1+1+1+1+2) 7 points
2-Pascal Bidegorry - Banque Populaire (2+3+4+3+3+1) 16 points
3-Michel Desjoyeaux – Géant (5+2+2+2+5+3) 19 points
4-Frédéric Le Peutrec - Gitana 11 (3+4+3+4+2+4) 20 points
5-Armel Le Cléac’h – Foncia (6+7+5+5+4+5) 32 points
6-Thierry Duprey du Vorsent - Gitana X (4+5+6+6+6+6) 33 points
Groupama-2 Rekordmarken:
GP of Corsica 2004 : 3. nach 5 Durchgängen (1+1+11+1+4)
GP of Marseilles 2004 : 1. nach 6 Läufen (2+1+1+1+1+1)
GP of Corsica 2005 : 1. nach 7 (1+1+1+1+1+1+1) – sieben Siege !
GP of Marseilles 2005 : 1. nach 9 (1+1+4+1+1+1+1+1+1)
GP of Galicia 2005: 1. nach 6 Läufen (1+1+1+1+1+2)
Groupama-2's crew
Franck Cammas (skipper-helmsman)
Pierre Pennec (tactician)
Franck Proffit (navigator)
Thierry Fouchier (trimmer)
Bruno Jeanjean (trimmer)
Philippe Touët (trimmer)
Stéphane Guilbaud (trimmer)
Eric Coulon (wincher)
Ewen Le Clech (piano)
Nicolas Pichelin (No.1/bowman)
Die website der Multis:


