Tris und CatsDie rasenden Dreibeine: Sie liefern sich bei den Grand Prix’ echte Match-Races - mit 60 Fuss (18 Meter) -Trimaranen und Höchstgeschwindigkeiten von mehr als 30 Knoten: Das „Championnat 9 Orma TELECOM“ in Frankreich vereint die schnellsten Tris der weltweiten Regattaszene in einem klaren Reglement in mindestens vier Wettfahrten. Eine startet als GrandPrix etwa vor dem französischen Lorient, die zweite als „Course de Phare“ führt als Langstrecke um mehrere Leuchttürme – unter anderem den von Fastnet !
seglermagazin.de stellt exklusiv die Rennen der rasenden Dreier vor!
Die schnellen Dreibeine sind knapp über 18 Meter lang und fast genauso breit. Tiefgang zwischen 1,60 und 5 Meter, Gewicht rund 5 bis 6 Tonnen, Masthöhe 28 Meter. Beim heissen des Großsegels müssen 182 Quadratmeter hochgezogen werden, die Genua bringt's auf 118 Quadratmeter. Vor dem Wind schieben rund 473 qm!
19. Juli 2005 - Franck Cammas auf Groupama dominiert zurzeit eindrucksvoll die Szene der 60 Fuß Trimarane. Beim Orma (Klassenvereinigung)- Grand Prix der 18 Meter Tris gewann Cammas mit seiner 10-Mann-Crew auf Groupama den vierten GP, seit der neue Tri im Juni 2004 zu Wasser kam. Cammas kam beim GP von Galicia bei fünf von sechs Läufen als erster ins Ziel. Zweiter wurde Pascal Bidegorry auf Banque Populaire vor Michel Desjoyeaux auf Géant und Frédéric Le Peutrec auf Gitana 11. Seglermagazin.de erklärt die Technik auf dem neuen Tri. weiter »
13. Juni 2005 - Franck Cammas auf dem 18-Meter-Trimaran »Groupama« hat erneut bewiesen, dass er der Schnellste ist. Cammas gewann den Grand-Prix der 60-Fuß-Tris vor Calvi, Korsika. Bei unterschiedlichen Windverhältnissen überzeugte der auch im vergangenen Jahr erfolgreiche Skipper mit sieben Siegen in sieben Rennen. Calvi war der erste Grand-Prix von insgesamt fünf Regatta-Serien, die in diesem Jahr für das Orma-Championat, die Meisterschaft der Multis, ausgetragen wird. weiter »
10. Mai 2005 - Lorient - Gibraltar - rund Malta – Nizza …. 2600 Seemeilen auf den schnellen 60 Fuß Tris, die jetzt beim IB Group Challenge im französischen Lorient gestartet sind. Mit dabei wieder die Großen der Dreibein-Szene: Franck Cammas auf seiner neuen Groupama , Michel Desjoyeaux auf dem bekannten Géant, und dazu wieder die Tris Gitana 10 und 11 aus dem Rothschild-Rennstall ... Nach den ersten Meilen führte gestern in der Biskaya Cammas auf Groupama vor Banque Populaire mit Pascal Bidégorry und Géant . weiter »
04. Mai 2005 - Ellen MacArthur ist inzwischen zur "Dame" geadelt worden, der Titel entspricht dem englischen "Sir". Dame Ellen MacArthur hat erneut einen Rekord gebrochen: Sie ist mit 4-köpfiger Crew auf ihrem Trimaran B & Q / Castorama Schnellste Maxi-Dame rund um die Bretagne, vom französischen St. Nazaire nach St. Malo, dem berühmten französischen Kanalhafen. Und die 284 Seemeilen lange Strecke hat es in sich – starke Strömungen durch Tidenhübe von 14 Metern machen die Bretagne, die sie dabei rundet, nicht gerade zur beschaulichen Ecke. weiter »
28. April 2005 - Beim zweiten Versuch, den 24-Stunden-Rekord zu brechen, ist der Franzose Yves Parlier (45) am Montag gegen 4 Uhr GMT mit seinem futuristischen Katamaran "Médiatis Région Aquitaine" vor den Kanaren gekentert. Parlier wurde inzwischen von einem chilenischen Frachtschiff gerettet. Bis auf einen Rippenbruch ist dem Ingenieur für Komposittechniken und Skipper nichts passiert. Sein 18,28 Meter langer Katamaran treibt auf hoher See. weiter »
12. April 2005 - Der 43-jährige Brian Thomson als Skipper und die 12-köpfige Crew, darunter zwei Frauen, haben das Rennen der vier Maxi-Multis – Oryx Quest – um die Welt gewonnen. Damit streichen der Brite Thomson und die Crew das bisher nie da gewesene Preisgeld von einer Million Dollar ein. Die 34 Meter lange Doha umrundete die Erde - 25 602 Seemeilen vom Golf von Doha bis dorthin zurück – in 62 tagen, 21 Stunden und 1 Minute, macht einen Durchschnitt von 16,96 Knoten. Hinter ihm kommt nur noch Bullimore auf Daedalus, die anderen beiden Multis sind bereits ausgeschieden. weiter »
17. März 2005 - Eine unglaubliche Zeit – und kaum jemand der 13-köpfigen Crew und ihr Skipper haben es wohl beim Start am 24. Januar geglaubt: Der 36-Meter Katamaran "OrangeII" II hat die Erde nonstop in der Rekordzeit von 50 Tagen, 16 Stunden und 20 Minuten umrundet. Damit war der französische Cat 12 Tage 21 Stunden und 39 Minuten schneller als der bisherige Rekordinhaber Olivier de Kersauson auf Geronimo vor nur einem Jahr. weiter »
15. März 2005 - Heute Nacht wird der 36-Meter Katamaran "OrangeII" mit Skipper Bruno Peyron und seiner Crew über die Ziellinie vor Ouessant und Brest rauschen. Dann hat der Cat die Trophée Jules Verne gewonnen und den Rekord für die Non-Stopp-Weltumrundung mit Crew pulverisiert: "OrangeII" wird weniger als 51 Tage brauchen und damit rund eine Woche schneller sein als der bisherige Rekordinhaber Kersauson im vergangenen Jahr. weiter »
09. März 2005 - Bei der Jagd nach der Trophée Jules Verne (stammt ja aus Frankreich) wird der 36-Meter Katamaran "OrangeII" von den neuen Tagen Vorsprung jetzt drei verlieren. Der Cat ist bereits in der nördlichen Hemisphäre, nachdem er vor dem Äquator einen Stop zur Reparatur des Ruders eingelegt hatte. Wie berichtet, war "OrangeII" nach Aussagen der Crew mit einem Orca zusammen gestoßen, wodurch das Ruder beschädigt wurde. weiter »
02. März 2005 - Der 36-Meter Katamaran "OrangeII" ist bei seiner Jagd nach der Jules Verne Trophy nördlich der Falklands mit einem Orca kollidiert. Dabei wurde das Ruder unter der Backbordseite beschädigt. Morgen will der Cat in ruhiger See stoppen und den Schaden von einem Crewmitglied, das unter den Rumpf taucht, untersuchen lassen. "OrangeII" hatte unter Skipper Bruno Peyron Kap Horn in einer Rekordzeit von 32 Tagen 13 Stunden und 29 Minuten seit dem Start vor Ushant gerundet – 7 Tage und 2 Stunden 47 Minuten schneller als der bisherige Rekordinhaber Steve Fosset. weiter »