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Jean-Pierre Dick auf Virbac-Paprec im Ziel (Foto © Jacques Vapillon / dppi/ Vendee Globe) |
Dick näherte sich dem Ziel in Sables d'Olonnes in strammen 25 Knoten Westlicher Winde, mit Böen bis zu 40 Knoten. "Ich fühle mich m Kopf etwas Konfus, trotz der Müdigkeit und der sehr schwierigen Nacht ((wegen des Winds)) konnte ich nicht schlafen", berichtete der Skipper kurz vor dem Ziel. Er segelte unter verkleinerter Segelfläche – nicht wegen seines Baums, sondern um besser und sicherer gegen den NW-Wind anzukreuzen. Dazu kam noch der kräftige Tidenstrom. Er erreichte müde das Ziel, froh, wieder heil angekommen zu sein.
Der 39-jährige Franzose aus Nizza segelt ein Farr-Design, gebaut in Auckland, Neuseeland, das im April 2003 zu Wasser gelassen wurde. Vor dem Start hatte es 25 000 Seemeilen unterm Kiel, und einige Schwierigleiten: Zwei Mal musste Dick 2003 wegen Mastbruchs aufgeben, beim Transat und bei der Défi Atlantique. Dick kommt als Segler von den Mumm 30 und hatte etliche Tour Voile sowie Match-Races erfolgreich mitgesegelt. Das Transat Jacques Vabre 2003 gewann er zusammen mit Nicolas Abiven.
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Die ersten Vier im Vendee Globe 2004/ 2005 (von links): Jean le Cam ("Bonduelle", 2.) Mike Golding ("Ecover", 3.) Vincent Riou (PRB, Sieger), Sebastien Josse (VMI, 5.) und Dominique Wavre (Temenos, 4.) . (Foto Benoit Stichelbaut / dppi/ Vendee Globe) |
Während Dick ins Ziel kam, feierte Conrad Humphreys auf See seinen 32. Geburtstag. Der Skipper von Hellomoto (Motorola) kämpft rund 1000 Seemeilen vor dem Ziel mit Joé Seeten auf Arcelor Dunkerque um den 7. Platz. Aber auch wenn ihn nur knappe 6 Seemeilen von seinem Konkurrenten trennen – Humphreys wollte auch Geburtstag feiern. Er hatte nach seiner Ruder-Reparatur nahe Kapstadt ( er tauschte sein Ruder allein in einer Bucht aus) eine phänomenale Aufholjagd vorgelegt.
Benoît Parnaudeau (Max Havelaar Best Western) hat Samstagabend den Äquator passiert, Anne Liardet auf Roxy wird die nächste sein. Die zweite Frau in der Flotte, Karen Leibovici auf Benefic, ist mental und physisch erschöpft: Sie kämpft seit 48 Stunden auf ihrem alten Zweimaster vor der brasilianischen Küsten mit Sturm um 50 Knoten (Stärke 10) und hoher See. Raphael Dinelli segelt rund 200 Meilen vor ihr und hat die Passatwinde vor sich.
Classement vom 13. Februar 2005 – ca. 18:30 Uhr UTC
(Boot / Skipper – Position – Sm Ziel – Sm zum Ersten – Speed – Kurs)
- PRB
Vincent Riou, Ankunft 02/02/2005 um 22:49:55 Uhr, in 87 Tagen, 10 Stunden 47 Minutes, Schnitt 11.28 Knoten - Bonduelle
Jean Le Cam Ankunft 03/02/2005 à 05:22:08 Uhr, in 87 Tagen, 17 Stunden, 20 Minuten, Schnitt 11.25 Knoten - Ecover Mike
Golding Ankunft am 04/ 02/ 2005 um 03:17:13 Uhr UTC, in 88 Tagen, 15 Stunden, 15 Minuten, Schnitt 11.13 Knoten. - Temenos
Dominique Wavre Ankunft am 8. 02. 2005, um 05:15:20 Uhr UTC, in 92 Tagen, 17 Stunden, 13 Minuten, Schnitt 10.64 Knoten. - VMI
Sébastien Josse Ankunft 08/02/2005 um 12:04:10 Uhr UTC, in 93 Tagen, 0 Stunden, 2 Minuten, Schnitt 10.61 Knoten. - Virbac-Paprec
Jean-Pierre Dick Ankunft 13/02/2005 um 15:51:38, in 98 Tagen, 3 Stunden, 49 Minuten, Schnitt 10.05 Knoten. - Arcelor Dunkerque
Joé Seeten 42 08.92' N 27 25.36' W 1125.5 0.0 9.4 035 - Hellomoto
Conrad Humphreys 37 48.40' N 24 34.04' W 1133.4 7.9 8.7 338 - Ocean Planet
Bruce Schwab 26 09.52' N 30 07.20' W 1817.0 691.6 8.9 094 - Max Havelaar / Best Western
Benoit Parnaudeau 1 58.92' N 31 49.44' W 3130.0 2004.5 1.1 010 - ROXY
Anne Liardet 4 53.28' S 32 32.84' W 3528.9 2403.5 11.2 016 - AKENA Vérandas
Raphael Dinelli 17 14.88' S 32 37.76' W 4229.3 3103.8 9.2 110 - Benefic
Karen Leibovici 19 53.46' S 34 40.74' W 4409.5 3284.0 8.8 075
![]() | ausgeschieden: |
Nick Moloney - "Skandia"
Patrice Carpentier - VM Matériaux
Marc Thiercelin - Pro-Form
Roland Jourdain - "Sill et Véolia"
Hervé Laurent - UUDS
Alex Thomson - Hugo Boss
Norbert Sedlacek Österreich - Brother
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