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Ein erschöpfter Nick Moloney auf "Skandia", im Hintergrund das Marineboot. (Foto © Nick Moloney/ Offshore Challenges/ Vendee Globe) |
Nick Moloney auf "Skandia" ist seit dem gestrigen Morgen im Schlepp des brasilianischen Marinebootes Guajara. Leider hat der Wind auf 30 Knoten zugenommen, und die Wellen sind ziemlich hoch. Mehrmals versuchten die Marine und der Australier, eine Schleppverbindung herzustellen, die jedoch immer wieder brach. "Schließlich klappte es und nun versuche ich, mich auszuruhen. Das Problem ist allerdings, dass das Boot entsetzlich rollt und das heißt, ich muss steuern. Ich hoffe dass der Wind abflaut so dass ich mal schlafen kann, weil ich sehr erschöpft bin." so der 36-jährige Australier mit französischem Wohnsitz.
(Zum Bruch des Kiels lesen Sie "Moloney verlor Kiel")
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"Skandia" (ex Kingfisher von Ellen MacArthur) im Schlepp der brasilianischen Marine (Foto © Nick Moloney/ Offshore Challenges/ Vendee Globe) |
Heute bekommt das Vendee Trio (die ersten Drei Riou auf PRB, Le Cam auf "Bonduelle" und Mike Golding auf "Ecover" ) die Ausläufer eines Tiefs im Atlantik zu spüren - und so können sie abdüsen Richtung Biskaya. Allerdings düst Vincent Riou auf PRB wohl eher als die anderen ab. Rund 1500 Seemeilen vor dem Ziel hat Riou ohnehin schon den Turbo-Drive eingelegt und als einziger gestern mehr als 300 Meilen in 24 Stunden geschafft.
Jean Le Cam auf Bonduelle hat seine Vision eines Siegs noch nicht aufgegeben. Je näher die drei dem Ziel in Les Sables D’Olonne kommen, desto mehr hofft Le Cam darauf, das Riou doch noch in einem Windloch hängen bleibt.
Auch für den Briten Mike Golding ist das Rennen noch lange nicht zu Ende. Der 44-jährige meint sogar, das dieses Vendee Globe, so schnell es bisher war, erst in leichten Winden auf den letzten 50 bis 100 Seemeilen entschieden wird.
Allerdings: Es ist unglaublich, das nach fast 24 000 Seemeilen, einmal rund um den Erdball, diese drei so eng beieinander liegen. Und Le Cam sowie Riou eigentlich mehr als 90 Prozent des Rennens um die Welt geführt haben – immer nahe beieinander.
Wettervorhersagen ( in Französisch, A = Hoch, D = Tief)
http://www.vendeeglobe.org/fr/meteobis
Classement vom 26. Januar 2005 – ca. 19:00 Uhr UTC
(Boot / Skipper – Position – Sm Ziel – Sm zum Ersten – Speed – Kurs)
- PRB
Vincent Riou 32 15.08' N 31 25.16' W 1606.4 0.0 14.5 045 - Bonduelle
Jean Le Cam 29 04.84' N 30 50.04' W 1711.7 105.3 10.6 331 - Ecover
Mike Golding 28 00.44' N 30 59.88' W 1764.2 157.8 11.4 053 - Temenos
Dominique Wavre 10 37.64' N 30 41.28' W 2628.4 1022.1 10.2 355 - VMI
Sébastien Josse 9 54.76' N 29 58.88' W 2649.7 1043.3 10.4 357 - Virbac-Paprec
Jean-Pierre Dick 15 31.96' S 30 19.64' W 4090.9 2484.6 8.1 085 - Skandia
Nick Moloney 23 17.12' S 43 20.60' W 4788.6 3182.2 5.2 023 - Arcelor Dunkerque
Joé Seeten 27 59.80' S 37 00.00' W 4917.8 3311.4 12.5 344 - Hellomoto
Conrad Humphreys 30 30.24' S 39 44.76' W 5109.7 3503.4 12.2 066 - Ocean Planet
Bruce Schwab 35 44.52' S 45 27.52' W 5512.4 3906.1 10.8 077 - Max Havelaar / Best Western
Benoit Parnaudeau 40 04.20' S 49 51.52' W 5837.9 4231.5 9.9 358 - ROXY
Anne Liardet 55 53.80' S 66 01.24' W 6981.9 5375.5 10.9 032 - AKENA Vérandas
Raphael Dinelli 55 29.60' S 77 37.88' W 7369.2 5762.8 1.8 136 - Benefic
Karen Leibovici 53 15.92' S 91 46.84' W 7880.3 6274.0 12.1 115
![]() | ausgeschieden: |
VM Matériaux Patrice Carpentier
Marc Thiercelin Pro-Form
Roland Jourdain "Sill et Véolia"
Hervé Laurent, UUDS
Alex Thomson, Hugo Boss
Norbert Sedlacek, Österreich, Brother
Die Skipper des Vendée Globe 2004 stellte Seglermagazin.de vor unter
Die Berichte vom Vendée Globe:
Die website des Vendée Globe:




