Wetter- und Schiffahrtskapriolen bei der Segel-WM vor Perth

07. Dezember 2011 - Am ersten Tag waren es zwei Containerschiffe, die den Ablauf der Segel-WM vor Perth störten. Am zweiten waren es die wechselhaften Wetterbedingungen.

Zwei Containerschiffe haben den Ablauf am ersten Tag der Segel-Weltmeisterschaften aller zehn olympischen Bootsklassen im australischen Perth (bis 18. Dezember) durcheinander gebracht. Im Match Race der Frauen konnten nur sieben der geplanten zehn Durchgänge vollständig gesegelt werden, da zwei Frachter trotz einer Absperrung des Wettkampfgebiets durch den Hafen der australischen Millionenstadt fuhren.

 

Wechselnde Windrichtungen am Morgen und ausbleibende Luft am Nachmittag haben den Ablauf der Segel-Weltmeisterschaften aller zehn olympischen Bootsklassen im australischen Perth am zweiten Tag durcheinander gebracht. Der Kurs musste am Mittag bei den Vorausscheidungen im Match Race der Frauen kurzfristig geändert werden, nachdem Windgeschwindigkeiten von bis zu 15 Knoten erreicht worden waren und sich die Windrichtung verändert hatte.

 

Doch am Nachmittag ließ der Wind im Hafen der australischen Millionenstadt dann so sehr nach, das die ausbleibenden Rennen auf Dienstag verschoben wurden. Bis zu diesem Zeitpunkt lagen in der Gruppe B das Boot aus Großbritannien, die beiden niederländischen Boote sowie das zweite Team aus Australien mit jeweils drei Punkten an der Spitze. Das deutsche Boot um Skipperin Silke Hahlbrook hatte in Gruppe A bereits am Samstag ins Geschehen eingegriffen und zwei Duelle gewonnen, ehe die Wettbewerbe nach sieben der geplanten zehn Durchgänge abgebrochen wurden.

 Seite drucken  |   Seite versenden