![]() |
Schnelle Cats wie der vom Hilfinger Team bei iShares Cup. (Foto © OC Events / DPPI) |
So groß die Extreme 40-Katamarane sind, so verblüffend leicht sind sie. Die zwölf Meter langen Kufen, die sieben Meter breit auseinander liegen und der rund 20 Meter hohe Mast bringen beim kranen gerade mal 1,5 Tonnen ans Seil. Die Leichtigkeit gepaart mit der immensen Segelfläche sorgt für das Geschwindigkeitspotential der Boote, die vom französischen Bootsbauer Yves Loday in Zusammenarbeit mit den Tornadoseglern Mitch Booth und Herbert Dercksen (Niederlande) entwickelt wurden.
Der Montag und Dienstag steht ganz und gar im Zeichen von Auspacken, Zusammenbauen und Kranen. Danach wird von den insgesamt zehn Teams unverzüglich das Segelrevier ergründet.
„Man kann so einen Katamaran durchaus in drei Stunden zusammenbauen,“ weiß Neumann, Chef der Hamburger Agentur 4Sail Projects GmbH und einst selbst Admiral`s Cup-Gewinner, „aber die Teams lassen sich für den Feinschliff deutlich mehr Zeit, da geht gut und gern ein halber Tag drauf.“
Für die vorletzte Etappe des iShares Cup Extreme 40 Sailing Series hat sich die gesamte Segel-Prominenz im Riesenkatamaran angesagt. So wird America`s Cup-Sieger Ed Baird (USA), Skipper der Alinghi, erwartet, die dem führenden TEAMORIGIN mit Skipper Robert Greenalgh (Großbritannien) hart auf den Fersen ist. Greenalgh gewann den iShares Cup 2007 mit der Basilica. Ex-Tornado-Weltmeister Andreas Hagara (Österreich) ist der Chef des Teams Holmatro, die zweimalige britische Olympiasiegerin Shirley Robertson (Yngling und Europe) hat beim Team JPMorgan Asset Management „den Hut“ auf und der erfinderische Herbert Dercksen – immerhin drei Mal Tornado-Weltmeister – ist Skipper des Teams Volvo Ocen Race. Seriensponsor iShares schickt wie 2007 auch selbst einen Riesenkatamaran in die Serie und dessen Skipper ist der britische Tornado-Segler Hugh Styles.
www.kiel-sailing-city.de und www.iSharesCup.com


